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szenografie & kostümbild

szenografie

Szenografie (engl. scenography) kann abstrakt als die Lehre bzw. Kunst der Inszenierung im Raum verstanden werden. Szenografen arbeiten interdisziplinär in Theater, Film und Ausstellungen. Zumeist werden anwendungs- und projektspezifisch Räume inszeniert, die auf vielfältige Weise entstehen können, unter Verwendung unterschiedlichster Medien und Methoden. Diese Räume können sowohl real als auch virtuell erfahrbar sein. Performances und Installationen sind wesentliche Bestandteile szenografischer Arbeiten, die sich auch im Bereich der freien Kunst wiederfinden. Das Berufsfeld Szenografie kann als Weiterentwicklung des klassischen Bühnenbilds verstanden werden. Aus: Wikipedia

12. Internationale Biennale der Spitze

16. Januar - 30. März 2008, Textitilmuseum St.Gallen

-> Gestaltungskonzept

Museumsnacht - Textile Bettgeschichten

Im Schaufenster des Textilmuseums ist eine live inszenierte Bettgehszene zu sehen. Gezeigt wird, was beim Insbettgehen vor 100 Jahren alles aus- und angezogen wurde, während in der Bibliothek «textile Bettgeschichten» zu hören sind. Museumsnacht St.Gallen, 8. September 2007

  

-> Szenische Einrichtung

 

VERSEHEN VERGEHEN



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"VERSEHEN VERGEHEN – eine inszenierte Sesselbahnfahrt durchs Jenseits" handelt von Geschichten aus Visperterminen und Umgebung, in denen Frauen vom "rechten Weg" abweichen mussten. Es geht um Gerüchte, Zwielicht und die Leidenschaft als Sünde. Wie ist ein Dorf wie Visperterminen mit Abweichungen von der Norm umgegangen, wie wurden solche "Vergehen" ins Dorfleben integriert?

Der inszenierte Rundgang beginnt im Dorfkern und führt erst durch Stadel, wo die Besucher durch poetische und intime Rauminstallationen in die delikate Thematik eingeführt werden. Schattenspiele und Feuerprojektionen in der Landschaft lassen die anschliessende Sesselbahnfahrt in Anlehnung an Dantes "Göttliche Komödie" zu einer Fahrt durchs Fegefeuer werden. Das Hörspiel, das die BesucherInnen während der Bergfahrt hören können, spinnt die Geschichte mit Interviewausschnitten, Textcollagen und elektronischen Klängen weiter. Auf der Bergstation treffen die BesucherInnen dann auf eine paradiesische Baumstadt...

Künstlerische Leitung, Rauminstallation, Kostüme: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Heinz Rosenast, Judith Kreuzer  Lichtgestaltung und -technik: Hansueli Trüb, Boris Knorpp  Klangdesign, Audiotechnik: Pascal Grütter  Spielleitung: Martina Hasler, Stefan Burgener und Ursa Huber  Klangdesign Stadel: Hanspeter Daester  Spiel: Tärbiner Dorfbühna, Jugendverein & Schulkinder aus Visperterminen, Gemischter Chor, Chor La Farfalla und Tambouren Visperterminen Stimmen: Silvia Fenz, Susanne Odermatt, Margrit Berchtold, Paulina Studer, Richard Stoffel, Erwin Jossen  Grafik: Cristian Andersen  Produktion: T_RAUMFAHRT  Trägerschaft: Verein z'Tärbinu.
Visperterminen / VS, Juli und August 2007

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“Versehen Vergehen - eine inszenierte Sesselbahnfahrt durchs Jenseits” wurde mit dem Tourismuspreis Schweiz Milestone 2007 als herausragendes Projekt ausgezeichnet, 1. Preis
  

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Teilnahme am "Treffen der Freilichttheater auf dem Ballenberg 2007 - ein Spaziergang"
Teilprojekt im Rahmen des Schwerpunktprojekts Ballenberg innerhalb des Programms „echos – Volkskultur für morgen“ der Pro Helvetia.

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Die Rote Zora

Ein Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman von Kurt Held.

Regie: Ursula Maria Schmitz. Musik: Omri Ziegele. Bühne: Isabel Schumacher; Kostüme: Barbara Mens.
Produktion: Universikum in Kooperation mit dem Jungen Schauspielhaus Zürich
Premiere am 23. Mai 2007. Schauspielhaus, Schiffbau, Halle 3





Trouvaillen

Ankäufe und Geschenke der letzten Jahre.
Textilmuseum St.Gallen. 21. Februar - 15. April 2007


-> Gestaltungskonzept


 

schattenreich - ein inszenierter Rundgang durch die Höllgrotten

Juli 2006 in Baar/ZG. Ein Projekt von T_RAUMFAHRT

„schattenreich“ ist eine performative Rauminstallation in den Höllgrotten von Baar/ZG. Der inszenierte Rundgang durch die Höllgrotten basiert inhaltlich auf dem Höhlengleichnis von Platon. Wir arbeiten mit Metaphern aus der Science-Fiction- und Insektenwelt und setzen uns mit den verschiedenen Aspekten von Kommunikation und Manipulation auseinander. Damit schlagen wir eine Brücke in die Gegenwart/Zukunft und suchen Parallelen zu unserem Umgang mit der Medienwelt (”News”).
Wir gehen spielerisch mit dem Stoff um: Für unsere Inszenierung wählen wir eine bildhafte und sinnliche Sprache. Wir arbeiten subtil mit Licht, Projektionen, Klang und Performance; dies mit grossem Respekt vor dem vorgefundenen Naturraum (Höllgrotten).




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Konzept/Leitung/Raumgestaltung/Kostüm: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Heinz Rosenast/Christina Heyne/Martina Hasler  Licht: Christoph Ausfeld  Klangdesign: Pascal Grütter  Regie: Martina Hasler  Spiel: André Bär, Vincenz Bieri, Renata Giannini, Mirian Hegi, Gigi Hellat, Nina Knecht, Karen Küng, Gabi Marty, Debora Müller, Ruth Odermatt, Susanne Odermatt, Claudia Paul, Barbara Schmidiger, Jessica Schnüriger, Eliane Schumacher, Jeannine Steffen, Katharina Sulzer Heyne, Claudia Toggenburger, Emmi Wegmann, Kathrin Wegmann, Ana Zgraggen  Musik: Hanspeter Daester  Sprechstimmen: Corinne Natascha Gujer, Christina Heyne  Öffentlichkeitsarbeit: Rahel Bucher  Grafik: Cristian Andersen  Webdesign: Max Alber



 

Echt oder falsch? - Der Schein trügt


Textilmuseum St.Gallen
18. Januar 2006 bis 21. Mai 2006

St.Galler Tagblatt, 25.1.2006:(...)Im Zentrum des Raumes baumelt das Ausstellungsthema von der Decke: Die von hinten auf feinsten Tüll projizierten Bilder zeigen teilweise verzerrt und vergrössert filigrane Stick- und an abstrakte Malerei erinnernde moderne Webmuster. Ein darüber hinweggleitendes Schriftband verliert sich am unteren Ende der Bildfläche, um sogleich als gwundriger Leuchtwurm übers Parkett und den davor stehenden Betrachtern über die Kleider zu klettern. Eine gleichzeitig raffinierte und elegante Aufforderung zur Selbstbefragung. Und ein gelungener Versuch, das Thema «echt oder falsch» im kognitiven Prozess spielerisch anzugehen. (...)
Brigitte Schmid-Gugler


->Ausstellungsgestaltung

Vision Winter 2006 / 07

Saisonausstellung Textilmuseum St.Gallen
12. Oktober 2005 bis Ende April 2006

«Gewöhnlich wird in den Museen die Vergangenheit wachgerufen; die Visionen-Ausstellung aber öffnet den Blick in die Modezukunft.»
St.Galler Tagblatt, 18.10.2005


->Ausstellungsgestaltung



Vision Sommer 2006

Saisonausstellung Textilmuseum St.Gallen
28. April 2005 bis Mitte Oktober 2005

St.Galler Tagblatt, 30. April 2005: Das Glück hat eine Adresse: Textilmuseum St. Gallen. (...)Gleich der erste Blick des Ausstellungsbesuchers fällt auf einen Stoff, der auf einem Regenbogen entstanden zu sein scheint. Bedruckt in Tintenstrahltechnik hat er das ganze Farbspektrum eingefangen und entfaltet organische Blütenmotive, als wären sie Cumuluswolken, die sich am Himmel zu phantasievollsten Gebilden türmen. «Diesen Stoff musste ich einfach in die Mitte der Ausstellung platzieren; der ist so üppig, so sinnlich und tropisch», sagt Isabel Schumacher, die dieses Mal die Show arrangiert hat. Sie ist freischaffende Kostümbildnerin und Szenographin und arrangiert die Stoffe wie grossgewachsene Pflanzen. Denn genau so soll das textile Glück auch aussehen: organisch, natürlich, verspielt.

Die Frau als Fee
An den ersten Stoff schliessen sich weitere an, die sich ebenfalls Motiven aus der Natur verschrieben haben, aber etwas diskreter auftreten. Verspielt sind auch sie. Pailetten, die früher dem Musselin fest aufgestickt waren, haben sich vom Stoff abgesetzt, baumeln an fein gezwirnten Fäden, scheinen das Gewebe zu umtanzen. Stickereien, bisher ebenfalls fest im Stoff eingefügt, treten plötzlich aus diesem heraus. Der Musselin wird zum Relief. Und die künftige Trägerin zur Blumenfee. «Eigentlich konnte ich hier eine ganze Märchenwelt inszenieren», sagt Isabel Schumacher. Von den Blütenstoffen geht es hinüber zu den abstrakteren Motiven, verhalteneren Mustern. Schliesslich taucht die Farbpalette in dunkles Violett und tiefes Blau. «In solche Stoffe würde ich die Königin der Nacht einkleiden», sagt die Kostümbildnerin. Und zeigt, was der Frau im Sommer 2006 alles zur Verfügung steht: Kleider für jede Stunde des Tages.
(....)J.O.



->Ausstellungsgestaltung



sagenhaft

eine inszenierte Sesselbahnfahrt in der Dämmerung
Visperterminen (VS), Juli 2004
 



ein Projekt von T_RAUMFAHRT und der Giw AG, Sesselbahn und Skilifte, Visperterminen

Ausgangslage dieses Abends sind Sagen und Geschichten aus Visperterminen. Erster Schritt unserer Arbeit sind Interviews, die wir mit Einheimischen zu diesem Thema durchgeführt haben. Wir konzentrieren uns dabei hauptsächlich auf die ortstypischen Sagen über die "Armen Seelen" und den "Gratzug".
Aus dem Spannungsfeld des überlieferten Kulturgutes und den aktuellen mündlichen Erzählungen entsteht ein zeitloses Bild von Realität und Fiktion.
Das Hörspiel vernehmen die BesucherInnen auf der Sesselbahnfahrt in der Dämmerung eines Sommerabends.
Die durch Licht punktuell hervorgehobene Landschaft öffnet die Wahrnehmung und weckt Fantasien.
Figuren und MusikantInnen locken, leiten und begleiten die TeilnehmerInnen auf der ganzen Reise.

Konzept/Leitung/Raumgestaltung/Kostüm: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Christina Heyne und Martina Hasler  Klangdesign: Pascal Grütter  Licht: Christoph Ausfeld  Musik-Komposition: Hanspeter Daester  Spielerregie: Stefan Burgener  Choreografie: Marianne Andenmatten  Spiel: Bewohnerinnen aus Visperterminen  Stimmen: Silvia Fenz, Dominique Jann, BewohnerInnen und Schulkinder aus Visperterminen  Regieassistenz: Judith Kreuzer  Technische Leitung: André Bournot  Projektion: Daniel Meier  Mit-Organisation und Beratung: Berno Stoffel und Edgar Studer  Grafik: Christian Andersen





Dialog '03

4. Festival für Musik und Bild entlang der Schnittstelle Digital / Analog
Alte Kaserne Winterthur, 2003
Ausstellungsgestaltung: Catherine Nussbaumer, Elisabeth Wegmann, Isabel Schumacher



sagenhaft - eine inszenierte sesselbahnfahrt in der dämmerung

Uetliburg/Gommiswald (SG), Juni 2003
ein Projekt von T_RAUMFAHRT

sagenhaft ist eine inszenierte Sesselbahnfahrt in der Dämmerung eines Sommerabends, an dem die Besucher - für kurze Zeit losgelöst vom Boden (der Realität) - in eine Welt ortsbezogener Sagen, die inenander verflochten werden, eintauchen. Im Zentrum dieses Abends steht die Sage vom Ritter Tannhuser am Venusberg bei St. Gallen. Auf der Suche nach der Liebe, die stärker ist als der Tod, gerät er in das Reich der Venus mit ihren Verführungen und Schattenwesen. Von schlechtem Gewissen geplagt pilgert er nach Rom, um vom Papst Vergebung zu erhalten, was dieser ihm aber verweigert. Welche Begegnungen der Ritter auf der Reise zurück ins Venus - Reich macht und weshalb ihm von «höherer Instanz» doch noch vergeben wird, erfährt der Besucher an diesem Abend während einer Sesselbahnfahrt.



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Konzept/Leitung/Raumgestaltung/Kostüm: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Christina Heyne, Martina Hasler  Klangdesign: Pascal Grütter  Licht: Christoph Ausfeld  Grafik: Cristian Andersen  Musik: Hanspeter Daester  Gesang und Chorleitung: Meret Burkhard  Geige: Kathrin Wegmann, Eliane Schumacher, Berti Wegmann, Rebekka Stähli  Spieler / Figuren: Roger Studer, Andrea Heri, Emmi Wegmann, Werner Wegmann, Philipp Schumacher, Nina Knecht, Vincenz Bieri, Reto Fischer  Tanz: Marianne Andenmatten, Dagmar Setz, Anja Hälg, Nicole Wagner, Sara Zeiter, Denise Wagner, Rebecca Knebel, Marie Alexis, Bettina Graber  Figurenentwicklung; Spielerregie: Raphael Zarth  Stimmen: Dominique Jann, Silvia Fenz, Barbara Liebster, Hans Zweifel  Mutanten: Ehfa Hiltbrunner  Regenbogenmacher: Peter Gschwend  Öffentlichkeitsarbeit: Dominik Hungerbühler  Ticketreservation: Henri Gygax  Programmhefttext: Stefan Zenklusen



I walked with a dog

ein mystischer Spaziergang durch die Zürcher Allmend in der Dämmerung
Nicht realisiertes Konzept für einen inszenierten Spaziergang mit Rauminstallationen und performativen Interventionen basierend auf Sagen der Sihltal-Gegend und der Alltagsrealität der Allmend (Hunde).
Studienprojekt im Juli 2002, Thema: Alltag in Zürich / Bühnen des Alltags
Nachdiplomstudium Szenografie, Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich




-> Konzept  und Entwurf