Isabel Schumacher | glimmer & blüten

Szenografie





Projekte mit t_raumfahrt 2003 - 2008


Versehen Vergehen

Versehen Vergehen - eine inszenierte Sesselbahnfahrt handelt von Geschichten aus Visperterminen und Umgebung, in denen Frauen vom "rechten Weg" abweichen mussten. Es geht um Gerüchte, Zwielicht und die Leidenschaft als Sünde. Wie ist ein Dorf wie Visperterminen mit Abweichungen von der Norm umgegangen, wie wurden solche "Vergehen" ins Dorfleben integriert?

Der inszenierte Rundgang beginnt im Dorfkern und führt erst durch Stadel, wo die Besucher durch poetische und intime Rauminstallationen in die delikate Thematik eingeführt werden. Schattenspiele und Feuerprojektionen in der Landschaft lassen die anschliessende Sesselbahnfahrt in Anlehnung an Dantes "Göttliche Komödie" zu einer Fahrt durchs Fegefeuer werden. Das Hörspiel, das die BesucherInnen während der Bergfahrt hören können, spinnt die Geschichte mit Interviewausschnitten, Textcollagen und elektronischen Klängen weiter. Auf der Bergstation treffen die BesucherInnen dann auf eine paradiesische Baumstadt...



















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Idee, Konzept, Leitung: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Heinz Rosenast, Judith Kreuzer  Lichtgestaltung und -technik: Hansueli Trüb, Boris Knorpp  Klangdesign, Audiotechnik: Pascal Grütter Klangdesign Stadel: Hanspeter Daester  Spielleitung: Martina Hasler, Stefan Burgener und Ursa Huber Spiel: Tärbiner Dorfbühna, Jugendverein & Schulkinder aus Visperterminen, Gemischter Chor, Chor La Farfalla und Tambouren Visperterminen Stimmen: Silvia Fenz, Susanne Odermatt, Margrit Berchtold, Paulina Studer, Richard Stoffel, Erwin Jossen  Grafik: Cristian Andersen  Produktion: T_RAUMFAHRT  Trägerschaft: Verein z'Tärbinu. Visperterminen / VS, Juli und August 2007

Versehen Vergehen - eine inszenierte Sesselbahnfahrt durchs Jenseits wurde mit dem Tourismuspreis Schweiz Milestone 2007 als herausragendes Projekt ausgezeichnet, 1. Preis. Nominierung als innovativste Inszenierung mit nicht-professionellen Darstellenden am “Treffen der Freilichttheater auf dem Ballenberg 2007 - ein Spaziergang” im Rahmen des Programms „echos – Volkskultur für morgen“ der Pro Helvetia




schattenreich

„schattenreich“ ist eine performative Rauminstallation in den Hoellgrotten von Baar/ZG. Der inszenierte Rundgang durch die Hoellgrotten basiert inhaltlich auf dem Höhlengleichnis von Platon. Wir arbeiten mit Metaphern aus der Science-Fiction- und Insektenwelt und setzen uns mit den verschiedenen Aspekten von Kommunikation und Manipulation auseinander. Damit schlagen wir eine Brücke in die Gegenwart/Zukunft und suchen Parallelen zu unserem Umgang mit der Medienwelt (”News”). Wir gehen spielerisch mit dem Stoff um: Für unsere Inszenierung wählen wir eine bildhafte und sinnliche Sprache. Wir arbeiten subtil mit Licht, Projektionen, Klang und Performance; dies mit grossem Respekt vor dem vorgefundenen Naturraum. Juli 2006 in Baar/ZG. Ein Projekt von T_RAUMFAHRT







Idee, Konzept, Leitung: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Heinz Rosenast/Christina Heyne/Martina Hasler  Licht: Christoph Ausfeld  Klangdesign:  Pascal Grütter Spielleitung: Martina Hasler  Spiel: André Bär, Vincenz Bieri, Renata Giannini, Mirian Hegi, Gigi Hellat, Nina Knecht, Karen Küng, Gabi Marty, Debora Müller, Ruth Odermatt, Susanne Odermatt, Claudia Paul, Barbara Schmidiger, Jessica Schnüriger, Eliane Schumacher, Jeannine Steffen, Katharina Sulzer Heyne, Claudia Toggenburger, Emmi Wegmann, Kathrin Wegmann, Ana Zgraggen  Musik: Hanspeter Daester  Sprechstimmen: Corinne Natascha Gujer, Christina Heyne  Öffentlichkeitsarbeit: Rahel Bucher  Grafik:  Cristian Andersen Webdesign: Max Alber





sagenhaft - eine inszenierte sesselbahnfahrt in der dämmerung II







eine inszenierte Sesselbahnfahrt in der Dämmerung
Visperterminen (VS), Juli 2004ein Projekt von T_RAUMFAHRT und der Giw AG, Sesselbahn und Skilifte, Visperterminen

TAGESSCHAU-BEITRAG "Theater aus luftiger Höhe"

Ausgangslage dieses Abends sind Sagen und Geschichten aus Visperterminen. Erster Schritt unserer Arbeit sind Interviews, die wir mit Einheimischen zu diesem Thema durchgeführt haben. Wir konzentrieren uns dabei hauptsächlich auf die ortstypischen Sagen über die "Armen Seelen" und den "Gratzug".
Aus dem Spannungsfeld des überlieferten Kulturgutes und den aktuellen mündlichen Erzählungen entsteht ein zeitloses Bild von Realität und Fiktion.
Das Hörspiel vernehmen die BesucherInnen auf der Sesselbahnfahrt in der Dämmerung eines Sommerabends.
Die durch Licht punktuell hervorgehobene Landschaft öffnet die Wahrnehmung und weckt Fantasien.
Figuren und MusikantInnen locken, leiten und begleiten die TeilnehmerInnen auf der ganzen Reise.

Idee, Konzept, Leitung: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Christina Heyne und Martina Hasler  Klangdesign: Pascal Grütter  Licht: Christoph Ausfeld  Musik-Komposition: Hanspeter Daester  Spielerregie: Stefan Burgener  Choreografie: Marianne Andenmatten  Spiel: Bewohnerinnen aus Visperterminen  Stimmen: Silvia Fenz, Dominique Jann, BewohnerInnen und Schulkinder aus Visperterminen  Regieassistenz: Judith Kreuzer  Technische Leitung: André Bournot  Projektion: Daniel Meier  Mit-Organisation und Beratung: Berno Stoffel und Edgar Studer  Grafik: Christian Andersen






sagenhaft - eine inszenierte sesselbahnfahrt in der dämmerung



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Uetliburg/Gommiswald (SG), Juni 2003
ein Projekt von T_RAUMFAHRT

sagenhaft ist eine inszenierte Sesselbahnfahrt in der Dämmerung eines Sommerabends, an dem die Besucher - für kurze Zeit losgelöst vom Boden (der Realität) - in eine Welt ortsbezogener Sagen, die inenander verflochten werden, eintauchen. Im Zentrum dieses Abends steht die Sage vom Ritter Tannhuser am Venusberg bei St. Gallen. Auf der Suche nach der Liebe, die stärker ist als der Tod, gerät er in das Reich der Venus mit ihren Verführungen und Schattenwesen. Von schlechtem Gewissen geplagt pilgert er nach Rom, um vom Papst Vergebung zu erhalten, was dieser ihm aber verweigert. Welche Begegnungen der Ritter auf der Reise zurück ins Venus - Reich macht und weshalb ihm von «höherer Instanz» doch noch vergeben wird, erfährt der Besucher an diesem Abend während einer Sesselbahnfahrt.

Idee, Konzept, Leitung: Elisabeth Wegmann und Isabel Schumacher  Produktionsleitung: Christina Heyne, Martina Hasler  Licht: Christoph Ausfeld  Klangdesign: Pascal Grütter  Musik: Hanspeter Daester Grafik: Cristian Andersen  Gesang und Chorleitung: Meret Burkhard  Geige: Kathrin Wegmann, Eliane Schumacher, Berti Wegmann, Rebekka Stähli  Spieler / Figuren: Roger Studer, Andrea Heri, Emmi Wegmann, Werner Wegmann, Philipp Schumacher, Nina Knecht, Vincenz Bieri, Reto Fischer  Tanz: Marianne Andenmatten, Dagmar Setz, Anja Hälg, Nicole Wagner, Sara Zeiter, Denise Wagner, Rebecca Knebel, Marie Alexis, Bettina Graber  Spielleitung: Raphael Zarth  Stimmen: Dominique Jann, Silvia Fenz, Barbara Liebster, Hans Zweifel  Mutanten: Ehfa Hiltbrunner  Regenbogenmacher: Peter Gschwend  Öffentlichkeitsarbeit: Dominik Hungerbühler  Ticketreservation: Henri Gygax  Programmhefttext: Stefan Zenklusen






Ausstellungsgestaltung



Achtung, frisch gestrickt



vom 1. September 2010 bis 30. Januar 2011 im Textilmuseum St. Gallen. Mit Exponaten aus der Geschichte des Strickens und aus Design, Modedesign und Kunst der Gegenwart.

-> Szenografie, Ausstellungsgestaltung







12. Internationale Biennale der Spitze

16. Januar - 30. März 2008, Textitilmuseum St.Gallen
-> Ausstellungsgestaltungskonzept






Museumsnacht - Textile Bettgeschichten

  

Im Schaufenster des Textilmuseums ist eine live inszenierte Bettgehszene zu sehen. Gezeigt wird, was beim Insbettgehen vor 100 Jahren alles aus- und angezogen wurde, während in der Bibliothek «textile Bettgeschichten» zu hören sind. Museumsnacht St.Gallen, 8. September 2007

-> Szenische Einrichtung, Inszenierung




Trouvaillen

Ankäufe und Geschenke der letzten Jahre.
Textilmuseum St.Gallen. 21. Februar - 15. April 2007


-> Austellungsgestaltungskonzept




Echt oder falsch? - Der Schein trügt


Textilmuseum St.Gallen
18. Januar 2006 bis 21. Mai 2006

St.Galler Tagblatt, 25.1.2006:(...)Im Zentrum des Raumes baumelt das Ausstellungsthema von der Decke: Die von hinten auf feinsten Tüll projizierten Bilder zeigen teilweise verzerrt und vergrössert filigrane Stick- und an abstrakte Malerei erinnernde moderne Webmuster. Ein darüber hinweggleitendes Schriftband verliert sich am unteren Ende der Bildfläche, um sogleich als gwundriger Leuchtwurm übers Parkett und den davor stehenden Betrachtern über die Kleider zu klettern. Eine gleichzeitig raffinierte und elegante Aufforderung zur Selbstbefragung. Und ein gelungener Versuch, das Thema «echt oder falsch» im kognitiven Prozess spielerisch anzugehen. (...)
Brigitte Schmid-Gugler 

   

->Ausstellungsgestaltung







Vision Winter 2006 / 07

Saisonausstellung Textilmuseum St.Gallen
12. Oktober 2005 bis Ende April 2006

«Gewöhnlich wird in den Museen die Vergangenheit wachgerufen; die Visionen-Ausstellung aber öffnet den Blick in die Modezukunft.»
St.Galler Tagblatt, 18.10.2005





->Ausstellungsgestaltung






Vision Sommer 2006

Saisonausstellung Textilmuseum St.Gallen
28. April 2005 bis Mitte Oktober 2005

St.Galler Tagblatt, 30. April 2005: Das Glück hat eine Adresse: Textilmuseum St. Gallen. (...)Gleich der erste Blick des Ausstellungsbesuchers fällt auf einen Stoff, der auf einem Regenbogen entstanden zu sein scheint. Bedruckt in Tintenstrahltechnik hat er das ganze Farbspektrum eingefangen und entfaltet organische Blütenmotive, als wären sie Cumuluswolken, die sich am Himmel zu phantasievollsten Gebilden türmen. «Diesen Stoff musste ich einfach in die Mitte der Ausstellung platzieren; der ist so üppig, so sinnlich und tropisch», sagt Isabel Schumacher, die dieses Mal die Show arrangiert hat. Sie ist freischaffende Kostümbildnerin und Szenographin und arrangiert die Stoffe wie grossgewachsene Pflanzen. Denn genau so soll das textile Glück auch aussehen: organisch, natürlich, verspielt. (...)  «Eigentlich konnte ich hier eine ganze Märchenwelt inszenieren», sagt Isabel Schumacher. Von den Blütenstoffen geht es hinüber zu den abstrakteren Motiven, verhalteneren Mustern. Schliesslich taucht die Farbpalette in dunkles Violett und tiefes Blau. «In solche Stoffe würde ich die Königin der Nacht einkleiden», sagt die Kostümbildnerin. Und zeigt, was der Frau im Sommer 2006 alles zur Verfügung steht: Kleider für jede Stunde des Tages.
(....)J.O.




->Ausstellungsgestaltung







Dialog '03

4. Festival für Musik und Bild entlang der Schnittstelle Digital / Analog
Alte Kaserne Winterthur, 2003
Ausstellungsgestaltung: Catherine Nussbaumer, Elisabeth Wegmann, Isabel Schumacher






Ausstattung / Raumgestaltung



Rapunzel

«Rapunzel» Dialektmärli nach den Brüdern Grimm


Buch und Regie: Ruedi Haas, Musik: Katariina Gaehler, Sounddesign: Timo Gaehler, Bühnenbild und Kostüme: Isabel Schumacher, Choreografie: Camilla Gomes dos Santos, Produktionsleitung: Nicole Haas-Clerici.
Geeignet für Menschen von 4 bis 104.
Mit: Isabel Sulger Büel (Rapunzel), Jeremy Müller (Prinz Maximilian), Marc Hofmann (Diener Sebastian), Lukas Schönenberger (Frau Gothel), Dominic A. Hurni (Uhu Otto), Lukas Fehr (König Reginald)
Ab 13. November 2016. Tickets hier





Zusammenstoss



Eine musikalische Groteske nach Kurt Schwitters. Kloster Kappel a. Albis. Aemtlerbühne, 2. August bis 13. September 2014. Inszenierung: Dodó Deér. Musik: Peter Roth. Musikalische Leitung: Peter Roth und Léon Schaetti.
Raum – Bild – Bühne:
Dodó Deér. Kostüm – Bild – Requisite: Bernhard Duss, Isabel Schumacher. Choreografie: Marina Gantert.
Es spielen:
das Schauspiel- und Musik-Ensemble «30 Jahre Aemtler Bühne» und die Sopranistinnen Maria Walpen und Kathrin Bucher. Grafik: Kathia Rota


-> Raumgestaltung Schaufenster-Bild






Die Rote Zora



Ein Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman von Kurt Held.
Regie: Ursula Maria Schmitz. Musik: Omri Ziegele. Bühne: Isabel Schumacher; Kostüme: Barbara Mens.
Produktion: Universikum in Kooperation mit dem Jungen Schauspielhaus Zürich
Premiere am 23. Mai 2007. Schauspielhaus, Schiffbau, Halle 3







Nachdiplom Szenografie ZHdK



I walked with a dog



ein mystischer Spaziergang durch die Zürcher Allmend in der Dämmerung
Nicht realisiertes Konzept von Isabel Schumacher für einen inszenierten Spaziergang mit Rauminstallationen und performativen Interventionen basierend auf Sagen der Sihltal-Gegend und der Alltagsrealität der Allmend (Hunde).
Studienprojekt im Juli 2002, Thema: Alltag in Zürich / Bühnen des Alltags
Nachdiplomstudium Szenografie, Zürcher Hochschule der Künste

-> Konzept  und Visualisierung